-

Rauchen aufhören als Prozeß          

"Nichtraucher werden" sollte als Entwicklungsprozess gesehen werden. Fast kein Raucher schafft es den ersten spontanen Entschluß in Rauchfreiheit umzusetzten.

Laut Umfragen will mehr als die Hälfte aller Raucher das Rauchen aufgeben. Viele Raucher haben einen oder mehrere vergebliche Versuche bereits hinter sich. Dennoch sollte ein Rückfall nicht zur Resignation führen, sondern als ein Schritt vorwärts auf dem Weg zum Ziel "Nichtraucher" gesehen werden.

Das wichtigste beim Aufhören ist die Motivation sich von der Zigarette zu verabschieden. Rauchern, die einen guten Grund haben (z.B. Frauen Schwangerschaft, Rauchverbot durch Arzt bei der Diagnose einer ernsthaften Erkrankung), fällt es viel leichter.
Drängt sich kein Grund von aussen auf (siehe oben), muß sich der Raucher selbst überzeugen. Er muß es selbst wollen. Dieser Entschluß ist das Ergebnis seines persönlichen Entscheidungsprozesses. Druck oder Zwang von aussen helfen wenig, Unterstützung hilft.
Die besten Voraussetzungen hat ein Raucher, wenn er laut und deutlich folgenden Satz aussprechen kann: "Ich will Nichtraucher werden und bleiben." Selbstbelohnungen (aus dem eingesparten "Zigarettengeld") sind sehr geeignet die Motivation hoch zu halten.

Zunächst sollte man sich ausführlich über das Thema Rauchen bzw. Nichtrauchen informieren und sich nicht scheuen fachmännische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das ist legitim und andere tun es auch. Die Kosten, die dafür entstehen, muß einem seine Gesundheit wert sein und zudem hat man diese - dank der hohen Zigarettenpreise - bald wieder hereingeholt.
Kurse suchen
 

 | Kurs suchen | Methoden | Nichtrauchen | Aufhören | Links | Kontakt | Kurs anmelden |